RuhrBots2
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- Externes Projekt | BMFTR
Der Fachkräftemangel im öffentlichen Sektor verschärft sich weiterhin. Angesichts gegenwärtiger Entwicklungen wie dem demografischen Wandel ist auch in den kommenden Jahren ein hoher Personalbedarf zu prognostizieren, der auf einen Arbeitsmarkt mit tendenziell rückläufigem Erwerbspotenzial trifft. Die Verwaltungen sind somit angehalten, unter starker Konkurrenz zur Privatwirtschaft diese Herausforderungen zu bewältigen und gleichzeitig den Ansprüchen einer zunehmend diversifizierten Gesellschaft an rechtskonforme, bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu genügen.
Bereits in der ersten Projektphase RuhrBots wurde der Einsatz von Robotern mit sozial-interaktiven Fähigkeiten in kommunalen Verwaltungen grundlegend untersucht. Die Ergebnisse der ersten Förderphase können in der entsprechenden Projektvorstellung auf der Homepage der HSPV NRW nachgelesen werden. Dabei zeigte sich, dass soziale Robotik grundsätzlich zur Entlastung von Beschäftigten beitragen kann. Zugleich wurden technische, rechtliche und ethische Fragestellungen sowie Fragen der Akzeptanz durch die Beschäftigten als zentrale Erfolgsfaktoren identifiziert.
Aus diesen Erkenntnissen heraus wird im Rahmen des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Verbundprojektes „RuhrBots 2“ der Einsatz sozialer Roboter weiterführend erforscht und praxisorientiert vorangetrieben. Während in der ersten Förderphase insbesondere freiwillige Aufgabenbereiche betrachtet wurden, richtet sich der Fokus nun auf Verwaltungsorganisationen mit Pflichtaufgaben. In diesen Bereichen sind die Anforderungen an Rechtssicherheit, Verfahrenssorgfalt und organisatorische Einbindung besonders hoch.
Der Einsatz sozialer Roboter kann jedoch auch hier nur dann erfolgreich gelingen, wenn die Technologie von den Beschäftigten und Führungskräften akzeptiert wird und sich rechtssicher in bestehende Strukturen integrieren lässt. Die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV NRW) hat es sich daher zur Aufgabe gemacht, die spezifischen Anforderungen an den Robotereinsatz in Pflichtaufgabenbereichen wissenschaftlich zu untersuchen. Hierzu werden Einstellungen, Erwartungen und mögliche Vorbehalte der Beschäftigten erhoben sowie zentrale Stakeholder – etwa Personalräte, Datenschutz- und Gleichstellungsbeauftragte – einbezogen. Auf dieser Grundlage werden praxisnahe und rechtssichere Handlungsempfehlungen für Führungskräfte entwickelt.
RuhrBots 2 versteht sich als Weiterentwicklung der bisherigen Forschungsarbeiten mit dem Ziel, den verantwortungsvollen und nachhaltigen Einsatz sozialer Robotik in der öffentlichen Verwaltung systematisch zu ermöglichen.
Weitere Informationen zur ersten Förderphase von RuhrBots können Sie unter dem folgenden Link einsehen:
Förderhinweis

RuhrBots wird im Rahmen des Forschungsprogramms zur Mensch-Technik-Interaktion (MTI) “Technik zum Menschen bringen” durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.
1. Förderphase, Drittmittelprojekt
01.10.2022 bis 30.12.2025
2. Förderphase, Drittmittelprojekt
01.01.2026 bis 31.12.2027
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RuhrBots
(01.10.2022-30.09.2025)
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